Der Gösseringgraben – ein Naturjuwel

Der Gösseringgraben bei Hermagor

Ein privater Unternehmer errichtet  zur Zeit im Gösseringgraben ein Kraftwerk.

Ein weiteres Kraftwerk wurde bereits weiter oberhalb errichtet.

Die Gössering wurde auch früher schon wiederholt für kleine Kraftwerke genutzt und betrieb Mühlen, daher der Name.
Bei meinem Lokalaugenschein 2016 sah ich, dass die Eingriffe beträchtlich sind.

Hier meine Aufnahmen vom 2. November 2016 im Gösseringgraben, beginnend mit dem Schützenpark, Spaziergang zum ehemaligen Rinderplatz, jetzt Spielplatz, zum Wasserfall und Wasserwehr, Verlauf über zahlreiche Brücken und Retourweg. Man kann Einiges von den Rodungen und baulichen Tätigkeiten sehen. Die Fotoserie ist aufgelockert mit Naturmotiven, die von der heimlichen Schönheit dieses Naturjuwels zeugen, das hoffentlich neben den Menschenwerken weiter bestehen kann. Ja, es bleibt zu hoffen, dass dieser große Eingriff möglichst schonend verläuft.

Fotos vom 2. November 2016  >> https://goo.gl/photos/g4jEnxrk4pSpxidt5

>> Tränen für den Gösseringgraben 2016, Gedicht

Wer’s sachlich möchte:

Die Bürgerinitiative „Rettet den Mühlbach“ recherchiert auch bezüglich des Gösseringgrabens, da Zusammenhänge bestehen. Sie konzentriert sich allerdings auf die Retting des Mühlbachs. Bitte an die Bürgerinitiative wenden!

Ob am Gösseringgraben noch etwas vom alten Zauber zu retten ist, von der Pflanzenvielfalt und Schönheit? Es ist schockierend, wie man Naturschätze, die den künftigen Generationen hätten dienen sollen, dermaßen mit Füßen treten und ein solches Werk der Zerstörung anrichten kann.

Jeder ander Ort hätte ein solches einzigartiges Biotop unter Naturschutz gestellt!

Kontakt zur Bürgerinitiative „Rettet den Mühlbach!“ https://gailtalnetz.wordpress.com/aktuelles/rettet-den-hermagorer-muehlbach/

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